Sicherheit durch Zwang: Möglichst schnell will Arbeitsministerin von der Leyen die Vorsorgepflicht für Selbständige einführen. Dazu engagiert sie jetzt die Unternehmensberater von McKinsey - für eine Million Euro. Das sorgt für Ärger.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) drückt bei ihrem Vorhaben, für Selbständige eine Pflicht zur Altersvorsorge einzuführen, auf das Tempo. Ihr Ministerium hat die Beratungsgesellschaft McKinsey beauftragt, eine sogenannte Machbarkeitsstudie zu erstellen. Dabei sollen die Berater prüfen, wie sich die neue Vorsorgepflicht technisch und mit möglichst geringem bürokratischen und finanziellen Aufwand umsetzen lässt. Dies bestätigte der Sprecher von der Leyens der Süddeutschen Zeitung. Der Auftrag hat nach seinen Angaben ein Volumen von gut einer Million Euro.

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